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Kulturhochburgen und Handwerkskünste in und um Yogyakarta |
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| Wissenswertes |
Sehenswürdigkeiten
Prambanan und Borobudur sind die wichtigsten historischen Bauwerke in Zentral-Java. Beide gehören zum Weltkulturerbe und wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts aus den verbliebenen Resten teilweise rekonstruiert. Dabei wurden fehlende Steine durch neues Material der gleichen Art ersetzt, jedoch die fehlenden Reliefs und Verzierungen nicht nachgemacht. Somit kann jeder sofort erkennen was noch original erhalten ist und welche Teile ersetzt werden mussten.
Der Prambanan-Tempelkomplex ist die größte und somit auch wichtigste hinduistische Tempelanlage auf Java. Sie liegt etwa 15 km nordöstlich von Yogyakarta und ist von dort aus ebenso leicht erreichbar wie der etwa 25 km nordwestlich liegende buddhistische Borobudur. Für beide Tempelanlagen sollte man sich mindestens je einen halben Tag Zeit nehmen. Zudem liegen in der Nähe des Borobudur noch weitere interessante Tempel zu denen sich ein kurzer Abstecher lohnt.
Der Vogelmarkt in Yogyakarta ist ebenso wie der Gewürzmarkt einen Besuch Wert und sie liegen nicht weit vom Königspalast entfernt.
Der Königspalast (Kraton) von Yogyakarta ist für Touristen zugänglich und liegt recht zentral in der Stadt. Der König von Yogyakarta hat heute keine offizielle Funktion mehr, ist bei der Bevölkerung Yogyas jedoch sehr beliebt. Er zählte zu den wenigen fortschrittlich gesinnten Herrschern, die nach der indonesischen Unabhängigkeit freiwillig auf ihre Macht verzichteten und sich mehr um das Wohlergehen der Bevölkerung als um ihre eigenen Interessen kümmerten.
Eine Batikwerkstatt sowie eine Holzschnitzwerkstatt und eine Schattenspiel-(Wayang-)vorstellungsollte jeder Tourist in Yogyakarta besuchen.
Das Dieng-Plateau liegt im Norden Zentraljavas und ist eine vulkanische Hochfläche mit einer Ausdehnung von ca. 1800 mal 900 Metern und einer Höhe von 2000 Metern über Normal-Null. Durch seine Höhenlage ist die Temperatur auch im Sommer angenehm, es kann sogar manchmal etwas kühl werden. Auf jeden Fall sollte regenfeste Kleidung im Gepäck sein wenn man dasDieng-Plateau mit seinen Tempeln besucht, da das Wetter auf dem Hochplateau sehr schnell umschlagen kann. Die ältesten urkundlich belegten Tempel des Dieng-Plateaus wurden im 9. Jahrhundert erbaut, jedoch existierten schon zu dieser Zeit Siedlungen und Tempelanlagen, da das Dieng-Plateau wahrscheinlich schon in neolithischer Zeit besiedelt war. Heute sind nur noch acht kleinere Candis erhalten, da die meisten durch Vulkanausbrüche und Nutzung als Steinbrüche zerstört wurden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden noch etwa 40 Tempel gezählt. In der Nähe der Tempel kann man auch eine aktive vulkanische Fläche besuchen, die von heißen Schwefelquellen und kleinen Schlammvulkanen übersät ist.
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